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Mein erster Ausflug führte mich zunächst zu meinen Freunden nach Stara Zagora. Diese Stadt liegt ziemlich genau in der Mitte des Landes. Mit dem Bus fährt man vom Sonnenstrand aus etwa vier Stunden.


Hier liegt Stara Zagora



Blick vom Balkon meiner Freunde auf das Gebirge "Sredna Gora".



Im Vordergrund ein Stadtteil von Stara Zagora



Von links nach rechts: Pencho, Mariana, ich, ihr Sohn Tenko und seine Freundin Sladka



Jetzt mit Stephan





Bei der braunen Flüssigkeit handelt es sich um selbstgebrannten Rakia, genannt "Domaschna Rakia".



Wenn Bulgaren trinken, essen sie dazu etwas, eine "Beispeise" genannt "Mese". Das können Nüsse, gelber Käse, Salami, Schinken, gegrilltes Fleisch oder auch Bratkartoffeln sein.


Die Stadt Stara Zagora war im russisch-türkischen Krieg (1877/78) heftig umkämpft. Zur Erinnerung an die Schlacht, die Stara Zagora die Freiheit brachte, wurde ein Denkmal errichtet.








Blick auf Stara Zagora



Unser erster Ausflug führte uns über den Schipkapass und durch Gabrovo zu dem bei Lowetsch gelegenen Ort Kakrina und dann nach Plewen und zurück nach Stara Zagora.



Die gesamte Route



Stara Zagora - Kakrina



Kakrina - Plewen



Kakrina gelangte zu einer traurigen Berühmtheit, weil dort am 27. Dezember 1872 der wohl bedeutendste bulgarische Freiheitskämpfer, Wasil Lewski, den Türken in die Hände fiel.


Der Ort des Geschehens, das Gasthaus von Kakrina, der "Kakrinsko Hantsche", der jetzt ein Museum ist.


Denkmal für Lewski in Kakrina





Unten: "Wer im Kampf für die Freiheit fällt, der ist unsterblich!"



Im türkisch-russischen Krieg (1877/78), durch den Bulgarien von der fast 500 Jahre andauernden osmanischen Fremdherrschaft befreit wurde, waren die Schlachten um Plewen neben der Schlacht am Schipkapass kriegsentscheidend. Nach fünfmonatiger Belagerung musste sich am 10. Dezember 1877 die 43.000 Mann starke türkische Armee des Nuri Pascha Osman der russischen Armee bei Plewen ergeben.

Natürlich wurde in Plewen eine große Gedenkstätte errichtet. Im sogenannten Panorama sind die Schützengräben mit Originalgegenständen des damaligen Geschehens integriert. Also die Waffen, die Gegenstände des täglichen Bedarfs, das Verbandsmaterial usw. Ein fantastischer Anblick, der einen die damaligen Ereignisse nahebringt. Unbedingt empfehlenswert! 


Nur ein kleiner Ausschnitt des Panoramas



Vor der Gedenkstätte



Beim zweiten Ausflug ging es dann von Stara Zagora zunächst nach Oborischte, dann nach Panagjurischte und Koprivschtiza und wieder zurück nach Stara Zagora. Diese Tour führte uns zu den wichtigsten Orten des legendären Aprilaufstandes von 1876. Die Fahrt zurück immer das Balkangebirge entlang ist landschaftlich sehr reizvoll.



Die gesamte Tour: Die "Elipse", der Kreis ganz rechts ist Stara Zagora



Das Rechteck links unten: Panjagurischte, der Kreis links oberhalb davon: Oborischte, der Kreis rechts oben: Koprivschtiza



Zunächst fuhren wir auf der Autobahn Richtung Sofia, verließen diese dann aber vor Kostenetz und fuhren nördlich in das Gebirge Sredna Gora und gelangten schließlich nach Oborischte. Auch diese Strecke ist landschaftlich sehr reizvoll.

In Oborischte traf sich vom 14. bis 16. April 1876 die erste bulgarische Nationalversammlung. Sie beschloss die Verkündigung des April-Aufstandes am 26.4.1876.


Dieser Gedenkstein erinnert an die erste bulgarische Nationalversammlung.





Diese Stadt liegt nur etwa 10 Km von Oborischte entfernt. Sie gehörte zu den Zentren des Aprilaufstandes. Zunächst sahen wir uns aber einen Schatz aus einer viel älteren Epoche an:


Wir hatten Glück, dieser phantastische Schatz der Thraker, der gut 2.300 Jahre alt ist, befand sich ausnahmsweise einmal nicht auf Welttournee, sondern an seinem Heimatort.





Natürlich gibt es auch Museen und Denkmale in der Stadt, die an den Aprilaufstand erinnern.




Denkmal für die Nationalheldin Raina Knjaginja, die die Fahne des Aufstandes geschaffen hat. 



"Freiheit oder Tod!" Eine Kopie der Fahne, das Original wurde von den Türken zerstört.



Hier hat sich Raina vor den Türken versteckt



Hier fiel der erste Schuss im Aprilaufstand. Die Stadt ist außerdem berühmt für viele Häuser im Baustil der Wiedergeburtszeit. Nachstehend nur zwei Blder. Mehr über diese Stadt erfahren Sie in meinen Ausflügen 2007. (Runterscrollen bis "Koprivschtiza - Der Atem der Geschichte").





Nach diesem Ausflug fuhr ich am nächsten Tag mit dem Bus zurück zum Sonnenstrand.



Diesen Ausflug habe ich zusammen mit Milena und Benno unternommen. Sie kennen einen Taxifahrer, der uns günstig chauffiert hat.



Unsere Tour vom Sonnenstrand aus



Der große Kreis unten ist Sliven, der kleine Kreis oberhalb Scheravna und der mittlere Kotel.


Wir sind vom Sonnenstrand vorbei an Tankovo und durch Kableschkovo gefahren und dann hinter Burgas, das wir so umfahren haben, auf die Staatstraße E 773 gestoßen. Dieser folgten wir Richtung Sofia und fuhren durch die Städte Aitos und Karnobat. Kurz vor Sliven wandten wir uns nordwärts ins Balkangebirge Richtung Kotel.

Weil ich bisher so viel über Geschichte geschrieben habe, folgen jetzt ein paar Landschaftsaufnahmen aus dem Balkangebirge, das die Bulgaren Stara Planina (Altes Gebirge) nennen. Der Name "Balkan" stammt aus dem Türkischen und heißt "Bewaldete Gebirgskette".


Blick auf Scheravna





Benno, Milena und ich - im Hintergrund Scheravna



Jetzt ist unser Fahrer dabei



Zur Erinnerung an einen Bauernaufstand im Zweiten Bulgarischen Reich






In Scheravna habe ich diesmal nicht fotographiert, viele Bilder können Sie in Ausflüge 2006-2 sehen, wenn Sie runterscrollen bis zu "Ausflug 'Die Blauen Berge von Sliven!'"

Von Scheravna fuhren wir dann weiter nach Kotel, dort aßen wir auch zu Mittag.


Das Rathaus in Kotel





Die alte Mädchenschule



Eine Seitenstraße


Und jetzt wieder ein wenig Geschichte: Aus Kotel stammen viele Freiheitskämpfer gegen die türkische Unterdrückung. Einer der bekanntesten ist Georgi Rakowski.


Das Museum



Der Sarkophag Georgi Rakowskis


Zu Kotel ist noch zu sagen, dass dort nach der politischen Wende die Industrie völlig weggebrochen ist. Wovon die Menschen dort leben, ist mir schleierhaft.



Diese Reinigungsanlage für Teppiche und (Tisch-)decken ist noch in Betrieb.








In Sliven haben wir uns in einem Restaurant gestärkt und sind dann zurück an den Sonnenstrand gefahren.



Diesen Ausflug habe ich mit meinen Freunden Snescha und Kristo aus Burgas unternommen. Wir sind vom Sonnenstrand durch Burgas und dann mitten durch das Strandjagebirge bis zur türkischen Grenze und dann nach Malko Tarnovo gefahren.



Die Berge im Strandja sind nicht sehr hoch, sie erreichen knapp 500 Meter. Es handelt sich eher um ein gemütliches Gebirge.




Mit Snescha



Mit Kristo



Unser erster Halt war Braschljan, ein kleines Dorf etwa 10 Kilometer vor Malko Tarnovo. Hier sieht man viele alte Gebäude. 




Eine Hotelanlage mit Gasthaus





Die Hotelanlage ist sehr ruhig gelegen und eignet sich gut zur Erholung




Die Gegend um Malko Tarnovo verblieb auch nach dem russisch-türkischen Krieg 1877/78 zunächst bei der Türkei. Dies war den geopolitischen Ansprüchen der damaligen Großmächte geschuldet. Erst im Zuge der beiden Balkankriege 1912 und 1913 kam das Gebiet endgültig zu Bulgarien. 1903 kam es zu einem Aufstand gegen die türkische Fremdherrschaft, der jedoch blutig niedergeschlagen wurde.

In dem Dorf zeugen davon Bilder in einem Museum, in dem auch eine alte Schule zu sehen ist. 


Die alte Kirche mit Museum





Hier saßen die Schüler



Die Lehrmittel: Rechenstab und Wachstafel



Hier saß der Lehrer



Erinnerung an einen Freiheitskämpfer und an der Aufstand von 1903




Nach dem Mittagessen, das wir in dem Gasthaus eingenommen haben, fuhren wir zur türkischen Grenze.


Nur noch 1 Km bis zur Türkei!



Die Grenze


Auf dem Weg nach Malko Tarnovo:






Diese Stadt hat etwa 6.000 Einwohner und war Mittelpunkt des Aufstandes von 1903. Sie hat viele Wiedergeburtshäuser im Strandja-Baustil und Überreste aus thrakischer Zeit. Damals war sie eine thrakische Festung und Siedlung.










Aus thrakischre Zeit




Von Malko Tarnovo fuhren wir dann zurück an den Sonnenstrand.








 
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