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Als "Fremdenführer" habe ich größtenteils Gegenden und Sehenswürdigkeiten besucht, die ich schon kannte. Ich habe mir aber natürlich auch Anderes, für mich Neues, angesehen. Und selbstverständlich habe ich meine Freunde in Kasanlack/Stara Zagora besucht. Angereist bin am Freitag, und der erste Tag war schon traditionell dem Essen und Trinken vorbehalten. Dieses Mal war übrigen wieder Kasanlak dran.


Bei meinen Freunden in Kasanlak








Wenn Sie die beiden vollen Flaschen selbst gebrannten Schnaps betrachten, werden  Sie ahnen, welch gewaltige Aufgabe vor uns lag.



Schauen Sie nochmals hin: Wir haben es geschafft!!!



Am nächsten Tag stand die Besichtigung der beiden Städte Perushtiza und Batak auf unserem Programm. Diese Namen stehen für die ungeheuerlichsten Massaker, die die Türken während der Niederschlagung des Aprilaufstandes von 1876 an der bulgarischen Zivilbevölkerung, gerade auch an Frauen und Kindern, verübten. Aber dies war dann zuviel, mittlerweile gab es Zeitungen in Europa, die die Nachricht über diese Greuel millionenfach verbreiteten. Es ging ein Aufschrei der Empörung durch Europa: William Gladstone veröffentlichte eine Schrift über die an den Bulgaren verübten Grausamkeiten, vor der französischen Nationalversammlung hielt Victor Hugo eine flammende Rede zugunsten Bulgariens und in Italien thematisierte Guiseppe Garibaldi Bulgarien auf Demonstrationen. In Russland erhoben Schriftsteller wie Lev Tolstoi, Fedor Dostojewski und Ivan Turgenev ihre Stimme. Kurz: Mit einem Mal stand Bulgarien in Europa auf der politischen Tagesordnung, etwas, was die Türken bestimmt nicht gewollt hatten. Dies führte dann zum russisch-türkischen Krieg von 1877/78, in dessen Folge Bulgarien von der fast 500 Jahre andauernden osmanischen Unterdrückung befreit wurde.   


Der Ortseingang von Perushtiza



Das Denkmal











Blick auf Perushtiza



Die Ebene vor Perushtiza





Auf dem Weg nach Batak





Ortseingang von Batak





Eingang zur Kirche, in der eines der Massaker stattfand



Gemeinsamer Sarg der Opfer








Nach diesen doch bedrückenden Besichtigungen fuhren wir weiter zum See bei Batak. Dabei funktionierte Stephan unser Auto kurzerhand zu einem Jeep um, denn einen richtigen Weg hinab zum See gab es nicht. Aber Stephan hat es geschafft!




Mariana als Anglerin



Viele Leute zelteten hier



Im Tal der Rosen bei Kasanlak


Am zweiten Tag wollten wir hauptsächlich die Natur genießen. Zunächst fuhren wir an einen See, dann in der Nähe von Kalofer an einen Fluss, an dem viele Bulgaren zelteten.






Zu Mittag aßen wir in einem Restaurant, das ganz offenkundig internationale Verbindungen hat.






Anschließend überquerten wir das Balkangebirge auf dem Pass von Trojan Richtung Norden. Die Straße ließ sehr zu wünschen übrig und verlangte Stephan einiges ab.





Denkmal auf dem Gipfel des Passes  



Das Kloster von Trojan





Unterwegs zum Schipkapass





Das Dorf Aprilzi, nach dem Aprilaufstand benannt, in dem es zerstört wurde






Das Balkangebirge wirkt auf mich vom Norden her wuchtiger und imposanter als vom Süden. Zurück fuhren wir über den Schipkapass zu unserer Unterkunft.


Alles in allem waren es drei interessante Tage mit meinen Freunden und ich freue mich schon auf das Wiedersehen im September.

 
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