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Test
 


Am 8. September ging es morgens los. Mit einer Tupolew 154 flogen wir vom Flughafen Leipzig/Halle nach Burgas. Mittags haben wir schon das erste bulgarische Bier genossen. Wir, das sind Elisabeth, Lothar, Horst und ich. Während dieses Urlaubs habe ich von Bulgarien  nichts weiter gesehen als das Seebad Sonnenstrand und die historische Altstadt von Nessebar.  Es ist eigentlich nichts geschehen und doch ereignete sich Entscheidendes.


Wir wohnten im Hotel Pirin. Direkt gegenüber lag das Restaurant "Happy Bar & Grill". Dort hatten wir zunächst unser Hauptquartier aufgeschlagen. Wir waren jeden Tag dort. Und immer bediente uns Wanja, sie war "unsere" Kellnerin. Nach ein paar Tagen wollten Wanja und ich uns unterhalten. Aber sie sprach kein Deutsch und ich kein Bulgarisch. Und auf Englisch hat es auch nicht geklappt. Wir konnten uns einfach nicht verstehen! Das war das erste Mal, daß ich mir dachte, es wäre schön, Bulgarisch zu können.

Ich habe Wanja nie wieder gesehen und werde sie auch wahrscheinlich nie wieder treffen. Sie weiß es natürlich nicht, aber sie ist die Kellnerin, wegen der ich begonnen habe, Bulgarisch zu lernen.  

Nach etwa zehn Tagen wurde der Service im Happy Bar & Grill immer schlechter. Nein, nicht die Kellnerinnen. Sie waren fleißig wie immer. Aber die Geschäftsführung hielt es nicht für nötig, Ware, die ausgegangen war, zu ersetzen. Zuerst war kein Mastika mehr da. Natürlich kann man auch Ouzo trinken, aber in Bulgarien?! Dann waren die bulgarischen Biersorten alle. Als wir am nächsten Tag immer noch keine bulgarischen Getränke bekamen, haben wir das Lokal verlassen und uns eine neue "Bleibe" gesucht. Wanja und die anderen Kellnerinnen taten uns leid. Aber wir sind nicht nach Bulgarien geflogen um teures Importbier zu trinken, und das war noch nicht einmal vom Fass.


So kamen wir in die Bar Karibi. Irgendwie hat es uns dort von Anfang an gefallen. Verantwortlicher Eigentümer während der Tagesschicht war Sdravko, der für uns fleißig Bier gezapft hat. "Unsere" Kellnerinnen waren Schenja und die "Biene Maja". Den Rest des Urlaubs haben wir im Karibi verbracht.  Schenja sprach ausgezeichnet Deutsch, sie hatte das deutsche Gymnasium in Burgas besucht. Mit Maja habe ich mich auf Deutsch und Englisch unterhalten. An unserem letzten Tag hat sich die gesamte Mannschaft des Karibi per Handschlag von uns verabschiedet. Mehr brauche ich wohl über unser Verhältnis zum Personal nicht zu sagen

Es stand für mich nach diesem Urlaub fest, auch die nächste Reise geht wieder nach Bulgarien. Obwohl ich vom Land praktisch nichts gesehen habe, die freundlichen Menschen, das schöne Wetter und natürlich auch die niedrigen Preise haben mich fasziniert. Andere stört vielleicht der Trubel am Sonnenstrand, aber ich fahre genau deswegen dort hin.

 
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