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Elisabeth

Lothar


Horst

Mich kennt ihr schon.


Sonnenstrand



Sonnenstrand

Hallo Bulgarienfreunde,

 

bin seit zwei Stunden wieder daheim. Um es vorweg zu nehmen: Es war seit mindestens zehn Jahren der tollste Urlaub, den wir erlebt haben. Das ist die einhellige Meinung von uns vier Bulgarienfans. Dabei fing es ganz mies an, wie ich ja schon andeutete.

 

Doch der Reihe nach: Ankunft planmäßig um ca. 3.00 morgens am 19.8. in Burgas. Die Koffer kamen auch sehr schnell. Doch dann begannen die Probleme. Die TUI-Dame erklärte uns, das Alba sei überbucht, wir bekämen aber ein besseres Hotel. Auf unsere Karte wurde dann "Magic Life" geschrieben. Wir dachten uns noch nichts Böses. Aber dann begann die Busfahrt. Da der Flughafen im Norden von Burgas liegt, sind wir auf der Fahrt zum Sonnenstrand noch nie durch Burgas gefahren.

 

Doch jetzt waren wir mitten in der Stadt. Langsam dämmerte mir, dass wir gar nicht zum Sonnenstrand fuhren. Und dann erinnerte ich mich an das Internet: "Magic Life/Duni" hatte ich irgendwo gelesen, und es handelt sich um eine AI-Anlage in der Nähe von Sozopol. Das wollten wir nun wirklich nicht. Von TUI war übrigens NIEMAND da. Die Mädels an der Rezeption mussten alleine mit den wütenden Touristen fertig werden. Sie waren übrigens sehr nett und hilfsbereit, sie verrichteten die Arbeit, die TUI hätte tun müssen. Wir wurden im Hotel Marina untergebracht. Ich will es nur ganz kurz bewerten: Wer Familienurlaub in einer AI-Anlage machen will, ist dort bestens aufgehoben. Das war zumindest unser Eindruck nach einer durchwachten Nacht.

 

Wir haben deswegen nicht geschlafen, weil wir unbedingt pünktlich zur Informationsveranstaltung gehen wollten. Und auf dieser Veranstaltung ging es dann zur Sache. Die TUI-Dame begann, ganz als ob nichts gewesen wäre, mit der Vorstellung der Hotelanlage. Als sie dann ausführte, das TUI-Personal würde den Touristen immer mit Rat und Tat zur Seite stehen, platzte mir der Kragen. "Und wo waren Sie heute Nacht, als hier die Luft brannte?" fragte ich. Und ich war noch nicht fertig: "Hier sind zwanzig Leute, die zum Sonnenstrand wollen und nicht hierher. Sehen Sie zu, dass Sie uns dorthin fahren!" Ich werde selten laut, und Damen gegenüber schon gar nicht. Aber hier konnte ich mich nicht beherrschen.

 

Und jetzt ging die TUI-Dame endlich auf die besondere Situation ein: Nach der Hotelvorstellung würde sie mit uns über unser Problem reden. Damit konnten wir leben, wir wollten ja auch die, die diese Anlage gebucht hatten, nicht stören. Und von jetzt an kommt fast nur noch Angenehmes. TUI sagte uns zu, uns um 12.00 Uhr an den Sonnenstrand in ein dem Alba gleichwertiges Hotel zu fahren. Das haben wir und etwa 15 andere sofort akzeptiert. Wir wollten nur eines: an den Sonnenstrand! Etwa vier Reisende sind übrigens in Duni geblieben, TUI bot ihnen den Aufenthalt in der AI-Anlage ohne Aufpreis an. Als wir nördlich von Burgas dem Sonnenstrand immer näher kamen, hellten sich die Mienen aller im Bus zusehends auf. Und dann erreichten wir das Hotel Mercury. Es ist ein Fünfsterne-Hotel im Zentrum vom Sonnenstrand, ganz in der Nähe vom Alba. Wir waren also dort, wo wir hin wollten. Das Hotel ist auch gut, dazu unten mehr.

 

Wir waren uns einig: Nach dem ersten Fehler hat sich TUI mächtig ins Zeug gelegt. Wir wurden für den verlorenen halben Tag mit 40 Euro und der kostenlosen Teilnahme am TUI-Abend entschädigt. Aber dann erfuhren wir Folgendes: Ein anderes Ehepaar war cleverer als wir. Es hatte gefragt, wo denn das Magic Life liege. Und sich dann strikt geweigert, dorthin zu fahren. Und siehe da: Als wir gerade losfuhren Richtung Süden, wurde dieses Ehepaar bereits zum Sonnenstrand ins Mercury gefahren. Warum hat TUI uns dann erst durch die Gegend kutschiert? Wir können es nur vermuten: Das Magic Life gehört TUI, und es waren Zimmer leer. Für das Mercury musste TUI wahrscheinlich bezahlen.

 

Zusammenfassung bis hierher: Ich werfe TUI vor, uns nicht darüber aufgeklärt zu haben, dass es gar nicht an den Sonnenstrand ging. Außerdem werfe ich TUI vor, uns nicht von vornherein das Mercury angeboten zu haben. So geht man mit Frühbuchern und TUI-Karten Inhabern nicht um!  Jetzt kommt wirklich NUR noch Gutes. Aber erst morgen, ich bin müde.

Endlich am Sonnenstrand! Die Bar Karibi kennen wir seit 2001.

Schenia auch.



Unser Hotel Mercury

 


Jetzt folgt die Beschreibung des Hotels Mercury. Eigentlich wollte ich mir die detaillierte Beschreibung dieses Hotels ersparen, weil man dieses Hotel in Deutschland gar nicht buchen kann. Unter Holidaycheck.de steht aber eine so vernichtende Bewertung aus dem Urlaubsjahr 2003, dass ich einfach dagegen halten muss. Dort wurden nur 1,2 Sonnen vergeben; ich werde an mich halten müssen, nicht ausschließlich 6 Sonnen zu vergeben.

 

Das Hotel Mercury wird von der skandinavischen Reisegesellschaft Apollo angeboten. Demzufolge sind die meisten Reisegäste Skandinavier. Engländer findet man dort auch. Deutsche wie wir sind dort nur, wenn das Hotel als Reserve für überbuchte Hotels herhalten muss. Trotzdem kann fast das gesamte Personal ausreichend deutsch. Wer das nicht kann, spricht gut englisch. Das Mercury ist ein Fünfsterne-Hotel im Zentrum vom Sonnenstrand. Im Erdgeschoß befinden sich die Wirtschaftsräume, die Rezeption, der Speisesaal und die Lobbybar. Die Gäste sind in den drei darüber liegenden Etagen untergebracht. Das Hotel hat einen Pool und einen Pool für Kinder mit Rutsche. Am Pool befinden sich Toiletten und Duschen. Liegen und Sonnenschirme sind frei. Es gibt einen Supermarkt, eine Fitnessraum, eine Apotheke, eine Internetraum, eine Cocktailbar und einen Biergarten. Dieser Biergarten hat es uns besonders angetan. Doch dazu später mehr.

 

Die Zimmer sind ordentlich ausgestattet mit gediegenen Möbeln. Dusche/Badewanne, Telefon (auch im Bad), Minibar, Fernseher (deutsche Sender müssen eingestellt werden) sowie ein Fön im Bad sind vorhanden. Ein Balkon natürlich auch. Zum Essen: Die Skandinavier müssen ähnliches Frühstück wie wir lieben. Zwei Sorten Brötchen, vier Sorten Brot, Croissants, süße Brötchen, Kuchen, Müsli, Cornflakes, Eier, Rühreier, Crepes, 3 Salate, mindestens 6 Sorten Wurst, 4 Sorten Käse, Marmelade, Joghurt, Obst, und sogar Würstchen. Kaffe, Tee, Säfte, Milch. Wer hier noch meckert, dem ist nicht zu helfen. Das Abendessen war ähnlich gut, Details möchte ich mir ersparen.

Das Hotel Mercury





Einlasskontrolle vor dem Speisesaal


Die Crew vom Speisesaal mit Küchenchef (rechts)

Milena, die Chefin vom Speisesaal

Zum Personal: Hier WIRD das Mercury von mir 6 Sonnen erhalten. So einen Service habe ich noch nicht erlebt. Die Zimmer wurden täglich gereinigt, die Handtücher täglich gewechselt. Überhaupt wurde in der gesamten Anlage ständig geputzt und gewienert. Im Speisesaal standen fünf junge Männer und Frauen bereit, natürlich einheitlich gekleidet, wie übrigens auch das Reinigungspersonal. Sie waren sehr aufmerksam und hatten immer ein freundliches Lächeln auf den Lippen. Leeres Geschirr wurde sofort entfernt, verlassene Tische sofort gereinigt und neu eingedeckt. Für Kleinkinder standen Kinderstühle zur Verfügung. Dass die Bulgaren extrem kinderlieb sind, weiß hier wohl fast jeder. Auch die Damen an der Rezeption waren einheitlich uniformiert und sehr freundlich und hilfsbereit. Freundlich waren übrigens alle, auch in den Bars des Hotels. So, das war jetzt etwas trocken, der nächste Teil wird lebhafter.


Wir sind vier Personen, die sich häufig in unserer Stammkneipe treffen. Wir wollen in Bulgarien nicht unter uns bleiben, sondern legen großen Wert darauf, mit dem einheimischen (Kneipen-)Personal guten Kontakt zu haben. Das ist uns bisher auch schon immer gut gelungen. Aber dieses Mal war es einfach phantastisch. Obwohl Eigenlob ja bekanntlich stinkt, einen großen Anteil hieran kann ich mir selbst zuschreiben. Nicht deswegen, weil ich für einen großen Umsatz an Kamenitza gesorgt habe.  Das haben die anderen auch. Sondern deshalb, weil ich seit November letzten Jahres versuche, die bulgarische Sprache zu lernen. Die Reaktion der Bulgaren hierauf war einfach unglaublich!

 

Obwohl, freundlich ausgedrückt, meine Bulgarischkenntnisse sehr bescheiden sind, waren die Bulgaren hellauf begeistert. Anscheinend war ich der erste Tourist, den sie kannten, der nicht nur ein paar Wörter Bulgarisch kann, sondern der die Sprache systematisch erlernt. Das hat sich wie ein Lauffeuer im Hotel herumgesprochen. Am ersten Abend habe ich in der Lobbybar ein paar Brocken Bulgarisch von mir gegeben, am nächsten Morgen wurde ich schon von Petja, die die Einlasskontrolle im Speisesaal durchführte, gefragt, wo ich denn Bulgarisch gelernt hätte. Egal wo ich im Hotel war, fast jeder fragte mich auf Bulgarisch, wie es mir gehe, wie ich geschlafen hätte usw. So kam es zu vielen anregenden Gesprächen, die teilweise dreisprachig (bulgarisch/englisch/deutsch) geführt wurden. Wir haben viel über das Personal erfahren.

 

Etliche bilden sich im Winter fort, um im Sommer bessere Bewerbungschancen zu haben. Wieder andere kommen in den Wintersportorten unter, andere arbeiten in den Städten. Das "Kontrollmädel" vom Speisesaal studiert Politologie und finanziert sich im Sommer ihr Studium. Dany aus dem Biergarten geht noch in die Schule und jobbt in den Sommermonaten. Und einige sind natürlich im Winter arbeitslos.

 

Durch diese freundlichen Kontakte ermutigt, setzte ich dann meine Digitalkamera ein. Nein, ich habe natürlich nicht einfach drauf los fotografiert! Sondern immer vorher höflich gefragt. Und nur einen Korb bekommen. Es war sogar so, dass sich eine Rezeptionistin beschwert hat, weil ich sie offensichtlich vergessen hatte. Die Bilder habe ich dann ausdrucken lassen und verschenkt. Für mich selbst habe ich eine CD brennen lassen. Und auch jetzt wieder Erstaunliches: Alle haben mich gefragt, wie viel sie denn für das Bild bezahlen müssten. Keiner setzte "kostenlos" voraus. Natürlich habe ich kein Geld genommen. Man kann sich kaum vorstellen, wie dankbar die Leute waren. Ich fasse es einfach nicht: Ich kann doch nicht der erste Tourist dort mit Digitalkamera gewesen sein, der Bilder verschenkt!

Simeon und seine Frau, die die Lobbybar rund um die Uhr betreuten

Stanimira und Evgenija waren für die Rezeption zuständig




Natürlich haben wir auch andere Lokale ausprobiert. Viermal waren wir wieder in der Karibikbar, einmal im White House (direkt gegenüber dem Vordereingang des Mercury) und einmal im Sunny House (wenn man vom Strand am Kuban vorbei zur Hauptstraße geht, direkt auf der anderen Seite). Und auch Chicken-Schorsch haben wir in seinem neuen Domizil an der Hauptstraße beehrt. Aber letztendlich haben wir doch den Biergarten des Mercury zu unserem Hauptquartier erkoren.

 

Diesen Biergarten erreicht man, wenn man vom Haupteingang direkt weitergeht bis zum Hof und dann rechts. Er ist ausgestattet mit soliden Holzbänken (natürlich mit Lehnen) und Tischen. Er befindet sich überwiegend unter Palm... äh unter Bäumen. Außerdem spenden Sonnenschirme Schatten. Es gibt dort so gut wie alle Getränke, natürlich auch Kamenitza (oder war es Zagorka?). Als Gäste sieht man dort neben den Touristen auch viele Bulgaren, die in der Umgebung arbeiten. Das liegt wohl an den günstigen Getränke- und Essenspreisen, sowie an der guten bulgarischen Küche. 300 ml Bier etwa kosten 80 Stotinky. Die Speisekarte bietet neben vielen Hauptgerichten auch viele kleinere Speisen, was uns Diätmachern (seit 3.1.2004 minus 20 Kg!) sehr entgegenkam.

 

Aber warum wir wirklich dort blieben: Wir fühlten uns dort zuhause. Das lag wohl an vielen Kleinigkeiten. Der nette Kellner (Donjo) und die netten Kellnerinnen (Dany, Mini und Snescha), wahre Schönheiten. Die Zapfer und die Küchencrew. Und zwei ältere Damen, die aufpassten, dass auch alles klappte, und dass auch gebont wurde. Sie alle waren freundlich, offen und unkompliziert. Auch hier brachen wohl die Bulgarischkenntnisse das Eis. Auch meine Freunde grüßten mit "dober den" oder "dober wetscher" (guten Tag bzw. guten Abend). Und drei kleine Bier mit "tri malki biri" zu bestellen oder oschte (noch) tri malki biri zu bestellen, ist so schwer nicht. Zu großer Heiterkeit führte folgende Begebenheit: Am zweiten oder dritten Abend liefen wir wieder in unseren Biergarten ein. Gegenseitiges "dober wetscher" von allen Seiten, so auch von den auf der "Personalbank" sitzenden Kellnerinnen Mini und Snescha. Dies entlockte mir ein spontanes "Dober wetscher, chubavi scheni", was "Guten Abend, schöne Frauen!" heißt. Dies wurde nicht etwa als anzüglich zurückgewiesen, sondern so aufgefasst, wie es gemeint war: fröhlich. Natürlich habe ich diesen Gag nur einmal gebracht.

 

Unser Verhältnis besonders zu den Kellnerinnen möchte ich etwas erläutern. Diese sind zwischen 18 und 28 Jahre alt und wirklich wahre Schönheiten. Was natürlich auch die bulgarischen jungen Männer zu würdigen wissen. Ich bin von uns mit 50 mit Abstand der Jüngste, die anderen sind über 60. Natürlich haben wir das äußerst dekorative Erscheinungsbild der jungen Damen mit Wohlgefallen zur Kenntnis genommen, schließlich sind wir noch nicht scheintot.

 

Es entwickelte sich ein richtig freundschaftliches, fast familiäres Verhältnis. Dany etwa schleppte immer ein deutsch-bulgarisches Wörterbuch mit 45.000 Stichworten (mein Taschenwörterbuch hatte nur 30.000 Stichworte) mit sich herum. Mittels dieser Wörterbücher wurden dann etliche Themen besprochen, etwa unsere Ausflüge. Es waren drei richtig angenehme Wochen. Es wurde gegenseitig rege Anteil genommen. Doch dann nahte langsam der Schluss.

 

Dany ging als Erste. Für sie war die Saison zu Ende. Sie ließ es sich nicht nehmen, sich wirklich feierlich von uns zu verabschieden. Dann waren wir an der Reihe. Es ging uns wirklich nahe. Am letzten Tag warteten wir im Biergarten mehr oder weniger trübsinnig vor uns hinschauend darauf, vom Hotel abgeholt zu werden. Mini munterte mich noch auf, indem sie mir die Mundwinkel nach oben zog. Dabei war sie es, die am Schluss den Tränen am nächsten war. Nein, geheult hat keiner, aber einen Kloß hatten wir alle im Hals. Wohl auch, weil wir wussten, dass wir uns wahrscheinlich nie wieder sehen werden.

 

Ich kann nicht genau sagen, woran es lag. Schließlich war es eigentlich "nur " ein freundschaftliches Gast-Kellner-Verhältnis. Aber irgendwie war es auch mehr. Wir waren fast wie eine Familie. Etwas, was wohl so nicht wiederholbar ist. Wer jetzt den Biergarten aufsucht, wird das mit Sicherheit nicht mehr so erleben. Dany ist nicht mehr da, Donjo packt am 20.9. die Koffer, die Saison geht zu Ende. Ich bin aber überzeugt, dass wir nächstes Jahr wieder nette bulgarische Leute kennen lernen werden.


Die Crew vom Biergarten


Hinter mir Snescha, hinten rechts Toschko


Dany

Dany und Mini

Ihn haben wir ganz schön auf Trab gehalten!

Chef und Chefin vom Mercury

Sie passten auf, dass auch alles klappte



Hier finden Sie die Berichte über unsere Ausflüge 2004:  Ausflüge 2004

 
Hiermit bin ich zum Schluss meines Reiseberichtes gekommen. Ich kann nur noch einmal wiederholen: Es war seit mindestens zehn Jahren der schönste Urlaub, den ich erlebt habe. Allen, die dieses Jahr noch nach Bulgarien fliegen, wünsche ich einen schönen Urlaub. 

 Nachtrag: 

Noch zwei kleine Begebenheiten aus unserem Urlaub, die ich lieber hier reinschreibe, bevor ich sie vergesse.  

1. Das Hotel wurde überwiegend von Skandinaviern besucht. Unter anderem von einem jungen Schweden mit dem Vornamen "Anders". Dieser war offenbar nur auf der Durchreise, er hielt sich nur drei oder vier Tage dort auf. Er hatte aber seine eigene Verpflegung sichergestellt, indem er Elchfleisch im Kühlfach der Lobbybar deponierte. Als großzügiger Mensch hat er uns an dieser "Notverpflegung" teilhaben lassen. Nachts in Bulgarien Elchfleisch, mal was anderes!  

2. In dem schon von mir beschriebenen Biergarten wurde selbstverständlich auch ständig Musik gespielt. Da dort gewöhnlich keine deutschen Gäste verkehren, gab es auch keine deutsche Musik. Nicht dass wir diese vermisst hätten. Aber ohne dass wir ein Wort gesagt hätten, hat der Barkeeper von sich aus eine CD mit deutscher Musik besorgt. Eine eigene CD - nur wegen uns vier Touristen! Diese Geste hat uns sehr gerührt und zeigt einmal mehr unser Verhältnis zur Biergartencrew.




 
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